Renaissance Schlösschen und Hotel zum Wohlfühlen
Im Süden der Stadt Salzburg eröffnet sich dem Schlossfreund ein fast noch unerschlossenes Paradies. Hier residiert das Ehepaar von Gernerth-Mautner Markhof inmitten einer grossen Familie von Gästen.
Natürlich gibt es hier auch einen Schlossgeist. Genaugenommen eine weisse Frau, die bei Vollmond durchs Haus wandelt. Doch – und darauf legen die Schlossherren wert – es handelt sich dabei keineswegs um einen bösen Geist, sondern um eine durchaus sympathische Erscheinung, die Gäste nicht verschreckt, sondern eine herzliche und freundliche Atmosphäre verbreitet.
Tatsächlich sind die beiden guten Geister des Hauses jedoch durchaus diesseitig. Erika-Therese und Georg von Gernerth verstehen sich nämlich nicht als nüchterne Hotelmanager, sondern vielmehr als Gastgeber traditionellen Stils, die ihre Gäste nicht als Kunden, sondern wie Familienmitglieder behandeln.
Wer einmal in dem schmucken Renaissance-Schlösschen, das auf einen Wachturm aus der Römerzeit zurückgeht, abgestiegen ist, der kommt gern wieder – und befindet sich dabei in allerbester Gesellschaft. Auf dem herrlichen Konzertflügel im Musikzimmer des Hauses haben schon Clemens Krauss, Bruno Walter, Wilhelm Backhaus und Pierre Boulez in die Tasten gegriffen. Und es ist alles andere als Zufall, dass in dieser inspirativen Atmosphäre auch der Text zum Donauwalzer entstanden ist.
Wo das eigentliche „Geheimnis“ des Hauses liegt, lässt sich dennoch nicht so ganz genau feststellen. Manche vermuten es in den zahlreichen Antiquitäten und Kuriositäten, den Nippesfiguren, Medaillons und Pfeifenköpfen, die sich allenthalben in den Vitrinen des Hauses befinden. Andere verlieben sich in den Charme des schmucken Schlossgartens oder in die schöne alte Schlosskapelle. Alle, die oft von weither anreisen, um hier ein paar Tage oder Wochen zu verbringen, sind sich jedoch einig: Kaum ein anderes Haus verfügt über eine so persönliche Note wie dieses.
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