Entschleunigung — so lautet das Motto
... unter dem die Schlossherren von Stubenberg ihre Gäste dazu einladen, außerhalb von Raum und Zeit die hohe Kunst des Müßiggangs für sich zu entdecken.
Der Mensch ist in diesem historischen Ambiente an der Schlösserstraße das Mass der Dinge, und er kann hier, am Kreuzungspunkt von Natur und Kultur zu sich selber finden oder sich, wie es Pablo Picasso einmal formuliert hat, „den Staub des Alltags mit Kunst von der Seele waschen“.
Die Hotel-Zimmer auf Schloss Stubenberg bieten sich in ihrer architektonischen Klarheit und der Schlichtheit ihrer Formen und Linien als solche „Seelenwaschanlagen“ geradezu an. Ebenso erweist sich die wunderschöne Frühstücksterasse als ein ganz besonderes Highlight, indem sie durch ihre Lage dazu einlädt sich bei einem Gläschen Wein den Sonnenuntergang zu genießen. Und die bezaubernde oststeirische Landschaft rund um den Stubenbergsee tut mit ihren sanft gewellten grünen Hügelkuppen ein übriges, um den Gast ganz und gar in ihren Bann zu ziehen.
Schloss Stubenberg ist eine imponierende Anlage, die auf den Fundamenten eines alten Meierhofs aus dem 13. Jahrhundert errichtet und im 16. Jahrhundert zum Schloss ausgebaut wurde. Die Herren von Stubenberg sind eines der ältesten und historisch bedeutendsten Adelsgeschlechter der Steiermark. 1632 gelangte das Schloss in den Besitz der Herbersteiner und wurde im 19. Jahrhundert von den Grafen Wurmbrand erworben.
Lebendiges Kulturzentrum und gepflegte Herberge
Nach dem Ersten Weltkrieg verwandelte sich das alte Schloss für mehr als ein halbes Jahrhundert in ein Kloster, das von Franziskanerinnen geführt wurde, bis es 1980 in Privatbesitz gelangte und seither vor allem als höchst lebendiges Kulturzentrum und gepflegte Herberge dient.
Schlosshotel Stubenberg - Herberge, Konzertsaal und Taverne
Seit 2001 präsentiert sich Stubenberg, frisch restauriert, als Herberge, Konzertsaal und Taverne zugleich. Neben den Tafelfreuden lädt Stubenberg interessierte Gruppen auch zu unvergesslichen Abenden im Ambiente der romantischen Kaminstube oder des Festsaals, wo sich’s bei Minnesang, Renaissancemusik oder genuin steirischer „Stubenmusi“ so richtig feiern – und anschließend schlossherrlich ruhen lässt.
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